Satzung


Satzung des Industrieklubs Braunschweig von 1918 e.V.
Beschlossen von der Mitgliederversammlung vom 13. Juni 2017

§1 Name und Zweck

Unter dem Namen „Braunschweiger Klub 1918“ ist am 11. Februar 1918 in der Stadt Braunschweig von Kaufleuten aus Industrie und Handel eine Vereinigung gegründet worden, die am 9. Mai 1974 in „Industrieklub Braunschweig von 1918“ umbenannt worden ist.

Zweck des Klubs ist der informative Gedankenaustausch unter den Mitgliedern über gemeinsam interessierende Fragen in persönlichen Gesprächen und im Rahmen von gemeinschaftlichen Veranstaltungen.

§2 Rechtliche Form, Sitz, Vertretung, Geschäftsjahr

Der Klub hat die Form eines eingetragenen Vereins nach § 21 ff BGB. Insoweit diese Satzung nichts anderes bestimmt, gelten die einschlägigen Vorschriften des BGB.

Sitz des Klubs ist Braunschweig. Er wird gerichtlich und außergerichtlich vertreten durch den Vorsitzenden oder seinen Stellvertreter und durch ein weiteres Mitglied des Vorstandes.

Das Geschäftsjahr beginnt am 1. April und endet am 31. März.

§3 Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft kann entweder persönlich oder als Firmenmitgliedschaft erworben werden.

Einzelmitglieder des Klubs können alle natürlichen Personen werden, die selbstständig oder in leitender Stellung in der Wirtschaft tätig sind, ferner Angehörige der freien Berufe, die zur Wirtschaft enge Beziehungen haben.

Eine Firmenmitgliedschaft berechtigt zur Teilnahme an Veranstaltungen von bis zu zwei Personen aus dem jeweiligen Unternehmen. Bei Veranstaltungen, die mit Begleitpersonen stattfinden, sind in diesem Fall bis zu vier Personen (zwei Unternehmensvertreter(innen) und zwei Begleitpersonen) zur Teilnahme berechtigt.

Anwesende Einzelmitglieder haben auf der Mitgliederversammlung jeweils eine einzelne Stimme. Vertreter eines Unternehmens mit einer Firmenmitgliedschaft vertreten eine juristische Person mit ebenfalls einer einzelnen Stimme je Firmenmitgliedschaft.

Über die Aufnahme eines Mitgliedes bzw. eines Unternehmens entscheidet der Vorstand. Anträge zur Aufnahme sind an den Vorstand zu richten und von zwei Klubmitgliedern zu befürworten.

Dem neu aufgenommenen Mitglied bzw. Unternehmen ist unter Zusendung der Satzung und eines Mitgliederverzeichnisses von seiner Aufnahme schriftlich Kenntnis zu geben.

Der Klub kann auf Beschluss der Mitgliederversammlung Ehrenmitglieder ernennen, diese haben gleiche Rechte wie Mitglieder; von Beitragspflichten sind sie befreit. Ehrenmitglieder können nur Einzelpersonen sein.

Sofern ein Vertreter eines Unternehmens mit einer Firmenmitgliedschaft aus dem Unternehmen ausscheidet, kann dieser Vertreter des Unternehmens mit Wirkung zu Beginn des nächsten Geschäftsjahres auf Antrag Einzelmitglied werden. Über diesen Antrag entscheidet der Vorstand. Bei diesem Wechsel wird ein Eintrittsgeld nicht erhoben.

§4 Gäste des Klubs

In dem Bestreben, Verbindungen zu führenden Persönlichkeiten, die nicht Mitglieder des Industrieklubs Braunschweig sind, zu pflegen, stellt der Klub alljährlich durch den Vorstand eine Liste von Gästen auf, die zu besonderen Veranstaltungen des Klubs nach Beschluss des Vorstandes Einladungen erhalten. Anträge hinsichtlich der Gästeliste sind an den Vorstand zu richten. Beiträge oder sonstige Verpflichtungen gegenüber dem Klub entstehen dadurch nicht.

§5 Beiträge

Die Höhe des Jahresbeitrages sowie des Eintrittsgeldes setzt die Mitgliederversammlung durch Beschluss fest.

Nicht mehr berufstätige Mitglieder (Pensionäre) zahlen einen ermäßigten Beitrag.

Die Beiträge werden am 1. Juli jeden Jahres bzw. zum Zeitpunkt des Eintrittes fällig.

Der Beitrag einer Unternehmensmitgliedschaft beträgt zurzeit das Doppelte einer Einzelpersonenmitgliedschaft. Das Eintrittsgeld beträgt ebenfalls das Doppelte von dem Eintrittsgeld einer Einzelperson.

Bei einem Wechsel einer oder zweier Einzelpersonen aus einer bestehenden Mitgliedschaft zu einer Unternehmensmitgliedschaft wird kein Eintrittsgeld erhoben. Bereits gezahlte Beiträge werden mit den künftigen Beiträgen verrechnet.

§6 Organe des Klubs

Organe des Klubs sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

§7 Mitgliederversammlung

Die ordentliche Mitgliederversammlung findet regelmäßig einmal im Jahr, und zwar in den ersten drei Monaten eines Geschäftsjahres statt.

Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind nach Bedarf einzuberufen. Sie finden auf Beschluss des Vorstandes oder auf schriftlichen Antrag von mindestens 20 Mitgliedern statt.

Der Vorstand lädt zu den Mitgliederversammlungen mindestens zwei Wochen vorher unter Bekanntgabe der Tagesordnung schriftlich ein.

Regelmäßige Verhandlungsgegenstände der ordentlichen Mitgliederversammlung sind:

  • 1. Verlesung der letzten noch nicht genehmigten Verhandlungsniederschrift
  • 2. Erstattung des Jahresberichts
  • 3. Rechnungslegung
  • 4. Bericht des Kassenprüfers
  • 5. Entlastung des Vorstandes
  • 6. Neuwahl des Vorstandes
  • 7. Wahl von 2 Kassenprüfern.

Die Mitgliederversammlung ist ferner ausschließlich zuständig für:

  • 1. Die Aufnahme von Darlehen durch den Klub
  • 2. Den An- und Verkauf sowie die Verpfändung von Grundstücken
  • 3. Änderung der Satzung
  • 4. Auflösung des Klubs.

Der Vorsitzende oder sein Stellvertreter leitet die Versammlung. Über die Verhandlungen ist eine Niederschrift aufzunehmen, die von dem Leiter der Versammlung und von dem Schriftführer zu unterzeichnen und der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung zur Genehmigung vorzulegen ist. Zur Beschlussfassung genügt einfache Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder; ausgenommen sind die Gegenstände über Satzungsänderungen und Auflösungen des Klubs, die nur mit 3/4 Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder beschlossen werden können.

§8 Vorstand

Der Vorstand besteht aus höchstens 8 Mitgliedern, die von der ordentlichen oder einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zu wählen sind. Der Vorstand wählt aus seiner Mitte:

  • a) einen Vorsitzenden
  • b) einen Stellvertreter
  • c) einen Schatzmeister
  • d) einen Schriftführer.

Der Vorstand verwaltet den Klub und das Klubvermögen, stellt den jährlichen Haushaltsplan auf und beschließt die Veranstaltungen im laufenden Geschäftsjahr. Er ist beschlussfähig bei drei anwesenden Vorstandsmitgliedern, fasst seine Beschlüsse mit Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

Der Vorstand kann besondere Ausschüsse nach seiner Anweisung unter dem Vorsitz je eines seiner Mitglieder bilden.

§9 Datenschutzerklärung

  • 1. Mit dem Beitritt eines Mitgliedes nimmt der Verein folgende Daten auf:
    • - Mitgliedsnummer
    • - Vollständiger Name und Adresse
    • - Vollständiger Firmenname und Adresse
    • - Adresse für den Postversand
    • - Berufliche Position
    • - Eintrittsdatum in den Klub und Austrittsdatum
    • - Geburtsdatum
    • - Bankverbindung für den Einzug Mitgliedsbeitrag und Zahlungsart
    • - Mitgliedsbeitrag
    • - Telefonnummern Festnetz und Mobil, Faxnummer, E-Mail-Adresse sowohl privat als auch geschäftlich
    • - Foto des Mitgliedes
  • 2. Diese Regelung gilt für alle bereits eingetretenen Klubmitglieder genauso wie für neue Klubmitglieder.
  • 3. Die Informationen werden in dem vereinseigenen EDV-System, bzw. in der Vereinsverwaltung und WEB-basiert gespeichert.
  • 4. Zugang zu diesen Daten haben nur Mitglieder des Industrieklubs Braunschweig von 1918 e.V.

Jedem Vereinsmitglied wird dabei eine Mitgliedsnummer zugeordnet. Die personenbezogenen Daten werden dabei durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen vor der Kenntnisnahme Dritter geschützt. Sonstige Informationen und Informationen über Nichtmitglieder werden von dem Verein grundsätzlich intern nur verbreitet, wenn sie zur Förderung des Vereinszweckes nützlich sind und keine Anhaltspunkte bestehen, dass die betroffene Person ein schutzwürdiges Interesse hat, das der Verarbeitung entgegensteht.

§10 Beendigung der Mitgliedschaft

  • a) durch freiwilligen Austritt Der Austritt eines Mitgliedes oder Unternehmens kann jederzeit durch schriftliche Anzeige an den Vorstand erfolgen. Die für das laufende Geschäftsjahr fälligen Kassenverpflichtungen sind noch zu erfüllen.
  • b) durch Ausschluss Der Beschluss muss erfolgen, wenn ein Mitglied oder Unternehmen durch ehrunwürdiges Verhalten das Ansehen des Klubs schädigt oder gefährdet.
  • c) Ausscheidende Mitglieder oder Unternehmen verlieren jeden Anspruch an dem Klubvermögen.

§11 Vermögensverwendung bei Auflösung des Klubs

Die die Auflösung des Klubs beschließende Mitgliederversammlung hat gleichzeitig über die gemeinnützige Verwendung des Klubvermögens zu bestimmen.

Braunschweig, den 13. Juni 2017